Unser Bild vom Kind


                                     

Kinder sind neugierig und wissensdurstig. Sie wollen die Welt entdecken und erobern.

Kinder sind keine unfertigen kleinen Erwachsenen.

Kinder sind als Kinder wertvoll und in ihrer Würde zu achten mit all ihren individuellen Interessen, Bedürfnissen, persönlichen Stärken und Schwächen.

Gerade in einer Zeit, in der sich die soziale Umwelt der Kinder stark verändert hat (familiäre Strukturen, veränderte Erziehungsformen, Medieneinfluss und staatliche Bildungserwartungen), ist es wichtig, die geänderten Bedürfnisse der uns anvertrauten Kinder wahrzunehmen und  in unserer Pädagogik zu berücksichtigen.

Unser evangelisches Profil

Das Kind im Mittelpunkt

Jedes Kind ist ein Geschöpf Gottes. Ihm ist, wie allen anderen Mitmenschen, eine unverlierbare Würde zugesprochen. Die Würde und der Wert jedes Menschen gründen in der bedingungslosen Liebe Gottes, nicht in seiner Herkunft, seinem Können oder seiner Leistung. Im Geist Jesu Christi hat jedes Kind ein Recht auf Anerkennung, Wertschätzung und Geborgenheit.

Eine evangelische Kindertagesstätte ist deshalb ein kindgerecht gestalteter Lebensraum, in dem sich jedes Kind in seinen Begabungen und Eigenschaften entfalten kann und altersgemäß, individuell und Familien ergänzend gefördert wird. Hier können alle Wertschätzung und Anerkennung erfahren, Gemeinschaft und Hilfe erleben, Gelingen, Glück und Gaben als geschenkte Gnade sehen, Unvollkommenheit akzeptieren lernen, in Offenheit, Respekt und Achtung miteinander das Leben gestalten.


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Das Erleben des Kirchenjahres ist ein Schwerpunkt in der Gestaltung des Altages der Kindertagesstätte. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten in der Kirche oder im Gruppenraum werden zu kirchlichen Feiertagen besondere Projekte von den Kindern gestaltet.

Biblische Geschichten werden z.B. durch Bodenbilder sichtbar und können durch Theaterstücke oder das Spiel der Erzählfiguren kennengelernt und nachempfunden werden.

Die religionspädagogische Arbeit der Kindertagesstätte wird vom Pastor der Gemeinde beratend begleitet.

Unsere Ziele

Selbst-Bildung der Kinder


                             

Hervorgehobenes Ziel unserer Arbeit ist die „Selbst-Bildung“ der Kinder.                                             Kinder entwickeln ihr Wissensverständnis selbständig – unsere Aufgabe ist es, dafür die Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Nur, wer sich selbst bildet, ist auch in der Lage, kreative Möglichkeiten zur Umsetzung von Problemen und Lösungen zu finden und sich zu entwickeln.

Wer ständig gefüttert wird, verkümmert; weil er verlernt, selbständig zu denken und zu handeln.

Bildungsprozesse sind immer soziale und kommunikative Prozesse zwischen Kindern sowie zwischen Kindern und Erwachsenen.