Bis Anfang des 18. Jahrhunderts existierte ein altes, schlichtes Kirchlein in Evern, in dem bis 1699 weder Bänke noch ein Beichtstuhl vorhanden waren.

1723 erfolgte ein Neubau, der hundert Jahre später, 1825 bei einem großen Brand im Dorfe in Schutt und Asche sank.

Bei der Sorge um die Errichtung neuer Wohnhäuser und der Schule stand der Wiederaufbau der Kapelle lange Jahre zurück.

Aus dem Schutt wuchsen Gras und Gebüsch und man gewöhnte sich allmählich an die Trümmer. Die Gottesdienste fanden in der Schule statt.

Erst 27 Jahre später, im Jahre 1852, wurde die heutige Kapelle auf den alten Umfassungsmauern errichtet. Der Schlußstein über der Eingangstür enthält die Inschrift "Renovatum Anno 1723".

Im Innenraum wird der hölzerne Altaraufsatz durch ein Bronzekreuz bekrönt, welches aus der Kirche zu Mondelange im Elsaß stammt und nach dem deutsch-französischen Krieg nach Evern gelangte.

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